Kirche St. Martin2019-06-13T08:31:38+00:00
KIRCHE ST. MARTIN

Die Kirche St. Martin ist ein spätbarockes Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert.

Die heutige Pfarrkirche St. Martin ist ein Werk der Brüder Jakob und Johann Singer aus Luzern, ursprünglich aus dem Tirol stammend. Die Kirche ist eine spätbarocke Hallenkirche. Sie ist das sechste Kirchengebäude im Ortszentrum und steht unter Denkmalschutz.

Innenansicht Richtung Altar der Kirche St. Martin in Schwyz

Die Architektur im Stil des Barocks mit klassizistischen Elementen.

Die St. Martins Kirche ist der Haupt-Auftrittsort des Kirchenchors Schwyz. Die nach Osten gerichtete Kirche steht an erhöhter Lage auf einer natürlichen Terrasse. Sie besteht aus Langhaus (36 x 22 m), Querschiff (29 m breit) und Chor mit halbrunder Apsis (16 x 10 m). Der Glockenturm ist gegenüber der Sakristei in die nördliche Langhausfront eingebaut und misst bis zum Knauf 63,5 Meter.

Der Bau ist, im Gegensatz zum Innern, kubisch streng, kompakt und durch Pilaster mit Kapitellen klar gegliedert. Die Aussenwirkung lebt von den Farben grau, hellgrau und weiss. Auf der Längsseite markiert der Giebelaufsatz mit Ovalfenstern das Querhaus. Die grossen stichbogigen Fenster, die dreiteiligen Halbkreisöffnungen und die vier Seitenportale (Türflügel mit Rokokoschnitzereien) setzen klare Akzente. Die Westfassade mit der reich gegliederten Vorhalle und dem Hauptportal (Rokokokartusche im Türbogenscheitel) schliesst die Herrengasse riegelartig ab.

Der Unterbau des Turmes stammt von 1481. Die Glockenstube besitzt grosse Schallöffnungen, darüber sind in Giebelaufsätzen die Zifferblätter angebracht. Die Wasserspeier in Form von Drachenköpfen stammen aus früherer Zeit. Die Turmspitze läuft über eine achteckige Laternenkuppel in eine nadelspitze Pyramide aus. Auf dem Dach über der Apsis sitzt ein sechseckiger Dachreiter, bekrönt von einer kleinen Madonna. Hören Sie sich ein paar Glöckengeläute an.

An den alten Friedhof auf dem Kirchenareal erinnern an der südlichen Mauer der Kirche eine Tafel zum Gedenken an Landammann Alois von Reding (1765 bis 1818, Sieger von Rothenthurm, Gegner des Zentralismus der Helvetik, erster Landammann der Schweiz) und ein Gedenkstein anstelle des Eingangs zur ehemaligen Betschart-Gruft. Die Treppenanlage zum Dorfplatz hin wurde in den Jahren 1859 und 1889 umgestaltet (Quelle Pfarrkirche St. Martin).

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